So kommst du in Thailand überall hin – die besten Fortbewegungsmittel im Vergleich

In Thailand ist er der König der Straßen: der Roller. Egal, ob in Bangkok, Chiang Mai oder auf den Inseln – überall summen die kleinen Motoren durch die Straßen, transportieren ganze Familien, Einkäufe und manchmal sogar Haustiere. Der Roller ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Stück thailändischer Lebensart: schnell, günstig und flexibel – und bei dem tropischen Klima oft die angenehmste Art, sich fortzubewegen.

Doch so selbstverständlich der Roller in Thailand ist, so sinnvoll kann es manchmal sein, auch andere Transportmittel in Betracht zu ziehen. Gerade in Großstädten wie Bangkok, wo der Verkehr unberechenbar und dicht ist, kann es praktischer oder sicherer sein, sich auf Alternativen zu verlassen.

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Tuk-Tuk und Taxi – die Klassiker im Überblick

Tuk-Tuks gehören zu Thailand wie Pad Thai, 7-Eleven und Tempel – laut, bunt und unverkennbar. Sie sind besonders in touristischen Gegenden wie Bangkok, Chiang Mai oder Phuket allgegenwärtig.

  • Faire Preise liegen meist zwischen 80 und 130 Baht pro Strecke.
  • In Touristengegenden oder bei Nachtfahrten können es bis zu 180–250 Baht werden.
  • Immer vorher den Preis aushandeln, um Missverständnisse zu vermeiden.

Selbstverständlich gehören auch Taxis zu den begehrtesten Fortbewegungsmitteln des Landes und sind somit – wie die Motorroller und Tuk-Tuks – allgegenwärtig.

  • Taxis bieten mehr Komfort und Klimaanlage.
  • Achte darauf, dass der Taxifahrer den Taximeter einschaltet (seriöse Fahrer nutzen ihn automatisch). Wenn der Fahrer sich weigert, ist es besser, das Taxi zu wechseln.
  • Über Apps wie Grab und Bolt buchbar (achtet bei eurer Bestellung auf die verschiedenen Ausstattungsklassen und Größen der Fahrzeuge).

Songthaews und Großraumvans

Songthaews sind die rot lackierten, offenen Sammeltaxen, die auf festen Routen fahren, aber überall auf Zuruf halten. Auch diese Fortbewegungsmittel bieten situationsbedingt oftmals Vorteile. Hier eine Übersicht:

  • Man kann einfach aufspringen und beim Aussteigen bezahlen.
  • Preise liegen meist zwischen 10 und 30 Baht, je nach Region.
  • Besonders in Chiang Mai oder auf Koh Samui sind sie eine einfache und günstige Option.
  • Songthaews sind ideal für Gruppen oder Familien.
  • Platz für 6 bis 12 Personen.
  • Häufig über Hotels oder Reisebüros buchbar.
  • Eignen sich gut für Tagesausflüge oder längere Transfers.

Großraumvans sind hingegen deutlich komfortabler und lassen sich für längere Fahrten, mehr Gepäckvolumen oder ältere Fahrgäste äußerst empfehlen. Auch hier eine komprimierte Übersicht:

  • Preislich deutlich teurer als ein Songthaew oder Taxi.
  • Ebenfalls mit reichlich Platz für bis zu 12 Personen.
  • Viel Komfort durch moderne Ausstattung wie Klimaanlage, teilweise Fernseher und Musikanlage mit Karaokefunktion, hochwertige Sitze und viel Beinfreiheit.
  • Individuelle Fahrtwünsche mit Bring- und Abholservice.

Elektrische Tuk-Tuks und andere E-Fahrzeuge

In Bangkok und anderen Städten gibt es mittlerweile E-Tuk-Tuks. Sie sind leiser, umweltfreundlicher und günstiger.

  • Buchbar über die App MuvMi, die wie ein Taxi-Service funktioniert.
  • Besonders praktisch für kurze Strecken im Stadtzentrum.

Natürlich gibt es in Thailand – und vor allem in einer Stadt wie Bangkok – die Möglichkeit, E-Roller zu fahren. Hierfür eignen sich die folgenden Apps besonders:

  • Scoota, die größte, bekannteste und verlässlichste App.

Roller-Taxis – per App oder direkt vom Straßenstand

Roller-Taxis gehören in Bangkok und auf den touristischen Inseln längst zum Stadt- und Inselbild. Typisch sind kleine Gruppen von Fahrern mit orangefarbenen Westen und Nummern auf dem Rücken. Sie sitzen meist gemeinsam unter einem Sonnenschirm – leicht zu erkennen. Viele Fahrer haben mittlerweile sogar einen zweiten Helm für ihre Fahrgäste dabei.

  • Sehr kostengünstig und äußerst zeiteffizient.
  • Ein absolutes Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis.

Wer lieber digital bucht, kann auf Apps zurückgreifen:

  • Grab eignet sich besser für Autotaxen.
  • Bolt ist meist günstiger für Motorradtaxen.

Die Fahrer bewegen sich flink durch den Verkehr – schnell, aber oft abenteuerlich. Für fitte Reisende ist das eine spannende, authentische Erfahrung, doch nichts für schwache Nerven.

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Selbst fahren – Roller mieten

Auf den Inseln wie Koh Samui, Phuket oder Koh Phangan – und vielen anderen – ist das Mieten eines Rollers problemlos möglich. Gerade auf den Inseln und dem touristischen Festland wie Hua Hin und Pattaya reihen sich dicht an dicht diverse Rollerverleiher mit bunten Rollern und teils marktschreierischen Betreibern. In Bangkok dagegen ist das Angebot oft weniger sichtbar. Empfohlene Anbieter:

  • MadBike – Roller per App buchen, Lieferung und Abholung inklusive.
  • Fatboy’s Motorbike Rentals – zentrale Standorte in Silom und Sukhumvit.
  • Skoot – Onlineplattform mit Vergleichs- und Lieferoptionen.

Wichtige Hinweise:

  • Kaution zwischen 2.000 und 5.000 Baht, abhängig vom Modell.
  • Reisepass niemals als Pfand abgeben – stattdessen Kopie plus Kaution.
  • Vor der Fahrt Fotos vom Roller machen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Busse – günstig, aber langsam

Gerade in großen Städten wie Bangkok oder Pattaya fahren öffentliche Busse, die ein extrem günstiges, aber oft langsames Verkehrsmittel darstellen.

  • Der Preis liegt meist zwischen 8 und 30 Baht, abhängig von Strecke, Buslinie und Klimaanlage.
  • In der Rushhour kann die Fahrtzeit jedoch deutlich länger sein.
  • Busfahrpläne kann man über Google Maps, Transit Bangkok oder lokale Apps wie ViaBus einsehen.
  • Auf den Inseln gibt es in der Regel keine öffentlichen Busse, sondern nur Songthaews oder private Shuttle-Angebote.

BTS Skytrain – schnell, sauber und zuverlässig

In Bangkok bietet der BTS Skytrain eine hervorragende Möglichkeit, dem Stau zu entkommen.

  • Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Stationen, meist zwischen 16 und 60 Baht.
  • Tickets erhält man direkt an den Automaten oder an den Schaltern der Stationen.
  • Beim Einsteigen stellt man sich auf die markierten Felder und lässt zuerst die aussteigenden Fahrgäste passieren.
  • In den Waggons gilt: leise verhalten, nicht essen oder trinken und Sitzplätze für Ältere, Schwangere oder Menschen mit Behinderung freihalten.
  • Die Fahrkarte (meist eine kleine Plastikkarte) wird beim Verlassen der Station wieder am Ausgang am Automaten eingesteckt.
  • Den Streckenplan findet man in jeder Station, in der offiziellen BTS-App oder auf bts.co.th.

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Sicherheit, Selbstschutz und rechtliche Hinweise

Am Straßenverkehr direkt oder indirekt teilzunehmen bedeutet Freiheit, aber auch Verantwortung. Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung:

  • Verhalte dich so, wie die Umgebung es erwartet, und bleibe achtsam.
  • Achte auf Taximeter und vereinbare Fahrtpreise im Voraus.
  • Helmpflicht gilt überall – auch für kurze Strecken (Strafe: ca. 250–300 Baht).
  • Hinterlasse deinen Reisepass nicht als Deposit.
  • Internationale Fahrerlaubnis mit Motorradklasse ist erforderlich (Strafe ohne: ca. 500 Baht).
  • Defensives Fahren ist entscheidend, da Touristen im Schadensfall oft mehr zahlen.
  • Roller vom Verleih vor Fahrtbeginn fotografieren, um Schäden zu dokumentieren.
  • Für allein Reisende oder Frauen gilt: Sicherheit geht vor. In Taxis immer auf die Fahrerlizenz vorne links in der Scheibe achten. Die Lizenz kann man fotografieren und an Freunde oder Familie schicken – das signalisiert dem Fahrer, dass man aufmerksam ist. Bei Motorradtaxen lassen sich die Fahrernummer auf der Weste und das Kennzeichen notieren oder fotografieren. Diese Informationen kann man unauffällig oder bewusst sichtbar weitergeben – beides wirkt abschreckend und schafft Sicherheit.

Wer diese Tipps beachtet, bewegt sich sicher und entspannt durch den thailändischen Verkehr – und erlebt das geordnete Chaos, für das das Land berühmt ist, hautnah.

Fazit

Ob Roller, Tuk-Tuk, Bus, BTS oder App-Taxi – Thailand bietet unzählige Wege, sich fortzubewegen. Entscheidend ist, flexibel zu bleiben und das Transportmittel der Situation anzupassen.

  • Auf den Inseln: Roller oder Songthaew.
  • In Bangkok: lieber Taxi, Tuk-Tuk, App, Bus oder BTS.
  • Mit Familie: Großraumvan oder klimatisiertes Taxi.
  • Für Mutige: selbst fahren oder mit dem Roller-Taxi durch den Verkehr.

Dieser Artikel konzentriert sich bewusst auf den Nahverkehr. Flüge, Fernbusse und Zugverbindungen werden in einem separaten Beitrag behandelt.
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